
Auf Betreiben der Nationalsozialisten wurde 1932 das Bauhaus in Dessau geschlossen und die Meisterhäuser anderweitig vermietet. Als die Stadt Dessau 1939 die Meisterhäuser an die Junkers-Werke verkaufte, verband sie damit die Auflage, "diese Häuser .... außen jetzt umzugestalten sodaß die wesensfremde Bauart aus dem Stadtbild verschwindet." (Ratsentschließung, 2.2.1939). Die Umbauten betrafen u. a. die Atelierfenster und markant hinzugefügte Schornsteine. Sie veränderten die Erscheinung der Meisterhäuser beträchtlich.
Im II. Weltkrieg wurden bei einem Bombenangriff das Haus Gropius
und die benachbarte Haushälfte Moholy-Nagy zerstört.
Die verbliebenen Häuser wurden als Wohngebäude, das Haus
Feininger auch als Poliklinik genutzt.